Jesus In My House Gottesdienste
Unser "Jesus In My House" - Gottesdienst ist ein moderner Lobpreisgottesdienst, den wir zweimal im Jahr feiern. Zusammen mit unserer Band loben wir Gott mit tiefgehenden, fetzigen und auch besinnlichen Liedern.
Ansprechpersonen sind Sonja Krauß und Rebecca Immel.
"Jesus In My House" - Interview
Jesus In My House Gottesdienste
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. April 2012 um 22:28 Uhr
Am 19. Juni 2009 fand im Katharina-von-Bora-Haus zum vierten Mal ein „Jesus In My House“ - Gottesdienst statt. Da immer wieder die Frage gestellt wird, was Jesus In My House ist, interviewte die profile-Redaktion Rebecca Immel, eine der Initiatorinnen von Jesus In My House in Hochdorf.
Was unterscheidet einen „Jesus In My House“ - Gottesdienst von einem regulären Sonntagmorgen - Gottesdienst?
Bei unserem Gottesdienst stehen die Musik und die Lobpreislieder im Mittelpunkt. Natürlich haben wir immer noch eine Predigt und Liturgie. Wir haben halt alles stark reduziert. Wobei wir auch immer die Lieder auf das Thema der Predigt abstimmen, so dass Lieder, Predigt und Liturgie nicht miteinander konkurrieren, sondern gemeinsam einen tollen Gottesdienst bilden.
Warum Band und Sängerinnen?
Wir haben uns entschieden keine Liedblätter zu verteilen, sondern stattdessen die Lieder per Beamer auf eine Leinwand zu projizieren. Die Gemeinde kann freier singen und wir können über farblich abgestimmte Hintergrundbilder die Stimmung des Liedes verstärken. Noten würden hier eher stören. Deshalb haben wir eine Band und Sängerinnen, die uns leiten und dadurch das Mitsingen erleichtern.
Was unterscheidet die Lobpreislieder von denen aus dem Gesangbuch?
Die Lobpreislieder, die wir singen, sind moderne, christliche Lieder mit Tiefgang. Sie drücken unsere Gebete, Ängste, Wünsche und Sehnsüchte aus. Mit ihnen loben, danken und ehren wir Gott. Auch im Gesangbuch gibt es solche Lieder und einige von ihnen singen wir bei „Jesus In My House“. Allerdings gibt es dort viele, die sehr schwermütig sind oder einfach schwer zu singen sind. Diese Lieder sprechen uns heute nicht mehr an. Lobpreis heißt jubeln, Gott loben und ihm danken und das fällt uns mit aktuellen Lobpreisliedern leichter.
Aber sind diese Lieder nicht alle in englischer Sprache?
Es stimmt, dass es viele englische Lobpreislieder gibt. Wir, also das „Jesus In My House“ - Team, achten aber immer darauf, dass wir überwiegend deutsche Lieder singen. Es ist schwer Gott mit ganzem Herzen zu loben, wenn man selbst nicht richtig versteht, was man gerade singt Aber manche Lieder klingen im Englischen einfach besser. Solche Lieder übersetzen wir meistens. Beim letzten Gottesdienst waren 3 von 12 Liedern rein Englischsprachig.
Anbetungsgottesdienste und Lobpreislieder sind jetzt der neueste Trend. Warum muss unsere Gemeinde diese vorübergehende Modeerscheinung mitmachen?
Es stimmt, dass Anbetungsgottesdienste und Lobpreislieder momentan sehr beliebt sind. Aber als vorübergehende Modeerscheinung würde ich sie nicht bezeichnen. Gerade Lobpreislieder gibt es schon sehr, sehr lange. König David war einer der ersten Verfasser von Lobpreisliedern.
Kennen wir diese Lieder heute noch?
Ja klar! Viele Psalme sind Lobpreislieder. In Psalm 96 heißt es z.B. „Singet dem Herrn ein neues Lied […] Singet dem Herrn und lobet seinen Namen […]“. Die ganze Bibel ist voll mit Aufforderungen Gott zu loben und ihm zu Ehren zu singen. Doch leider ist dies im Laufe der Zeit etwas in den Hintergrund geraten.
Das heißt, es hat über 2000 Jahre gedauert, bis man sich wieder darauf besonnen hat?
Nicht wirklich. Mir ist zumindest ein Musikrevolutionär bekannt: Paul Gerhardt. Er hat vor ungefähr 400 Jahren Kirchenlieder verfasst, die nicht mehr in der „Wir-Perspektive“ waren, sondern erstmals in der „Ich-Perspektive“. Finden sie nicht auch, dass „ich lobe Gott“ viel intensiver ist als „wir loben Gott“?
Und das greift ihr damit auf?
Ja, wir singen auch Lieder aus der „Ich-Perspektive“ wobei die Sprache und Melodie der heutigen Zeit angepasst sind. Wir wollen Lieder singen, die eingängig sind, damit das Wort Gottes auch nach dem Gottesdienst aus der Kirche heraus über die gesungenen Lieder mit nach Hause genommen werden kann.
Und deshalb „Jesus In My House“?
„Jesus In My House“ heißt wörtlich übersetzt „Jesus in meinem Haus“. Wir laden Jesus ein in unserem Haus, in unserem Herzen zu wohnen. Wir öffnen uns und leben ganz für ihn. Und das nicht nur sonntags im Gottesdienst, sondern an jedem einzelnen Tag.
Und das gezielt für Jugendliche?
Unter anderem für Jugendliche. Unser Gottesdienst ist aber kein Jugendgottesdienst. Wir laden Menschen jeden Alters ein, die mit uns Gott loben, ehren und anbeten wollen.
Wann können wir mit dem nächsten „Jesus In My House“ - Gottesdienst rechnen?
Im November. Wir planen, dass wir immer zwei Gottesdienste pro Jahr machen. Wer übrigens mitsingen oder musizieren will, ist herzlich eingeladen sich bei mir zu melden.
Herzlichen Dank für das Interview und noch viele schöne „Jesus In My House“ - Gottesdienste!

