Der Turm zu Babel
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Januar 2011 um 23:20 Uhr
Gottesdienste in der Matthäusgemeinde
Der Turm zu Babel – ein Singspiel im Familiengottesdienst
So einen Turm wollen wir für unsre Stadt.
So einen Turm wie ihn keine andre hat.
Dann werden wir besonders sein,
dann prägt man sich uns ein!
Ein (fast) voll besetzte Kirche bescherte uns das Singspiel des Kinder-Projektchores unter Leitung unserer Organistin Silvia Bollinger am 18. Juli. Wochenlang hatten die Kinder jeden Sonntag nach dem Gottesdienst für den großen Auftritt geprobt, und es hat sich gelohnt: Mit großer Sangesfreude und Spaß am Spiel erzählten sie uns die Geschichte von den stolzen Menschen von Babylon, die einen Turm bis hoch zum Himmel bauen wollten, um etwas Besonderes zu sein. Wir kennen alle die Geschichte: Um den Turm, dieses Zeichen des Hochmuts der Menschen, zu zerstören, muß Gott nicht mit Blitz und Donner auf die Stadt Babylon herniederfahren. Nein, er verwirrt einfach die Sprache der Menschen, die daraufhin auseinanderlaufen und den großen Turm verfallen lassen.
Mit dieser Geschichte haben sich auch die Kinder des Kindergottesdienstes seit Pfingsten beschäftigt. Sie haben die Geschichte vom Turm zu Babel gehört, vieles über das alte Volk der Babylonier erfahren und für das Singspiel die Steine des Turmes bemalt – und zwar als Kirche. Wieso als Kirche? Weil sie erfahren haben, daß Gott aus den Steinen des Turms zu Babel seine Kirche gebaut hat: Die Menschen von Babylon wollten berühmt werden. Sie wollten sich einen Namen machen. Deshalb verwirrte Gott ihre Sprache. Die Jünger Jesu aber wollten Gottes Namen berühmt machen. Deswegen kam der Geist Gottes zu Pfingsten auf sie, und sie predigten den Namen Christi in allen Sprachen und wurden von allen verstanden. Wir feiern zu Pfingsten das Geburtsfest der Kirche. Und genau das haben auch die Kinder im Kindergottesdienst gemacht, nachdem „ihre“ Kirche, die bemalten Kartons, fertig war: Sie feierten mit einem echten Geburtstagskuchen den Geburtstag der Kirche nach!
Herzlichen Dank an Silvia Bollinger und die Sängerinnen und Sänger
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