Neue Auto-Parkplätze vor dem Katharina-von-Bora-Haus?

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Unser Katharina-von-Bora-Haus

Die evangelische Gemeinde braucht sie nicht, die zusätzlichen Autostellplätze vor dem Katharina-von-Bora-Haus, deren möglicher Bau vor einigen Monaten - wie in „Hochdorf aktuell“ zu lesen - von der Freiburger Verwaltung auf die Tagesordnung des Hochdorfer Ortschaftsrates gesetzt worden war. Denn zum Gottesdienst oder zu sonstigen Veranstaltungen im Katharina-von-Bora-Haus kommen die meisten Be­su­cher erfreulicherweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ob aber neue Parkplätze we­gen eines sonstigen öffentlichen Bedarfs notwendig bzw. erwünscht sind, darüber wird demnächst eine politische Entscheidung getroffen werden.

 

Drei Varianten stehen zur Diskussion.

Variante „1“ besteht darin, alles so zu belassen, wie es ist. Ein „Parkdruck“, wenn er denn festgestellt werden sollte, könnte entweder verkehrstechnisch anderweitig auf­ge­fangen oder durch verkehrspolitische Maßnahmen reduziert werden.

Variante „2“ entspricht dem ursprünglichen Bebauungsplan „Furthmatten“ aus dem Jahre 1984, der damals nicht vollständig realisiert wurde. Danach würden 43 zusätz­liche Stellplätze mit u.a. zwei neuen Parkreihen direkt vor dem Katharina-von-Bora-Haus bis an die Grundstücksgrenze gebaut. Die nordwestliche Parkreihe würde mit 2,5 m Abstand an die Südecke des Katharina-von-Bora-Hauses - das ist die Ecke für die Garderobe - heranrücken. Zurzeit sind dies 8,5 m Abstand. Die gesamte Ein­gangssituation müsste kleiner dimensioniert und unser Schaukasten mehr zum Katharina-von-Bora-Haus hin versetzt werden. Der Zugang zum Katharina-von-Bora-Haus von der Hochdorfer Straße her würde kurz nach dem Anwesen des Bauern Hamm beginnen, nach rechts abschwenken, und er würde im zweiten Abschnitt rela­tiv schmal einige Meter den neuen Parkstreifen entlang verlaufen, um dann auf Höhe der Laterne vor dem Katharina-von-Bora-Haus in die jetzige Eingangssituation des Gemeindehauses einzumünden. Auch der Zugang, den Besucher, die aus westlicher Richtung kommen, nehmen müssten, würde umständlicher. An das Katharina-von-Bora-Haus zum Ent- und Beladen heranzufahren, würde eine kurvenreiche und enge Angele­genheit.

Variante „3“ wäre eine „abgespeckte“ Version von Variante „2“. Es würden 23 neue Stellplätze geschaffen. Der westliche Teil des neuen Parkstreifens vor dem Kathari­na-von-Bora-Haus würde wegfallen. Der östliche Teil mit ca. 5 bis 9 Stellplätzen wür­de gegenüber dem heutigen Platz des Schaukastens beginnen und sich nach Osten entlang der Grundstücksgrenze fortsetzen. Der Zugang zum Katharina-von-Bora-Haus würde etwas vor dem heutigen Platz der Glascontainer beginnen, nach rechts abbiegen, sich entlang dem Rangierstreifen zwischen den beiden neuen nördlichen Parkreihen fortsetzen und dann links vor dem Schaukasten in die heute bestehende Eingangssituation, deren oberer Teil wohl unverändert so erhalten bleiben könnte, einschwenken.

Wenn Variante „2“ oder „3“ zum Zuge kommen, fallen neue Kosten an. Als Straßen- und Parkplatzanlieger muss sich unsere Gemeinde darauf einstellen, bezüglich neu­er und eventuell auch bezüglich bereits angefallener Baukosten zur Kasse gebeten zu werden. Im Herbst 2011 oder spätestens im Frühjahr 2012 wird entschieden, ob bzw. wie gebaut wird. Nach den geltenden Vorschriften wird auch unsere Gemeinde rechtzeitig über etwaige Baumaßnahmen informiert und in das Verfahren einbezo­gen. Soweit sich bauliche Änderungen bzw. auch finanzielle Folgen ergeben, wird der Ortsältestenrat diese neue Situation für unser Katharina-von-Bora-Haus auf einer Gemeindeversammlung vorstellen.